AGTIL
Adaptive Gestaltung der Wertschöpfung durch die Verknüpfung von Technologie, Industriesoziologie und Logistik
Unternehmen sind heute hochgradig vernetzt und das mit einer durch die Produktvarianten zusätzlich vervielfachten Komplexität. Das bedeutet in der Folge, dass beim Auftreten von Änderungen oft große Unsicherheit und Orientierungslosigkeit herrscht. Die Ursache dafür ist unschwer benannt – die Zusammenhänge im Wertschöpfungsnetzwerk sind nur teilweise transparent und es fehlt den Unternehmen an Agilität. Unter Agilität wird hier die Fähigkeit verstanden, auf notwendige Zieländerungen zu reagieren oder, in der Excellence-Stufe, die kommenden Änderungen methodisch zu antizipieren.
Diese Fähigkeit zur Agilität zeigt sich einerseits in einem schnellen, sicheren und erfolgreichen Umgang mit erkannten und beschlossenen Zieländerungen (Adaptivität) bzw. durch das Erkennen zukünftig zu erwartender Änderungen und daraus abgeleitet die rechtzeitige Zieländerung (Antizipativität).
Ziel von AGTIL ist es, die Kompetenz zur Veränderungsfähigkeit von Unternehmen zu steigern und hierzu die zugehörigen Bedingungen und Wirkungsfaktoren zu identifizieren. Darauf aufbauend wird es dann möglich, adäquate Hebel für die Verbesserung dieser Faktoren zu beschreiben.
Folgende Forschungsfelder werden integrativ zusammengeführt:
